Literarischer Abend zu Albert Einsteins Sommeraufenthalten in Ahrenshoop
Albert Einstein fühlte sich in Ahrenshoop, der einstigen Künstlerkolonie, am wohlsten barfuß oder in Sandalen, unauffällig und bescheiden, mit Rucksack am Strand unterwegs, auch seine Geige hatte er im Gepäck. Der gebürtige Württemberger bevorzugte einfache Kost wie Petersilienkartoffeln, Fisch und selbst gesammelte Pilze. Dazu gab es Tee, Alkohol trank Einstein kaum.
Für eines indes schwärmte der Nobelpreisträger für Physik: „Erdbeerschnee“, angerührt aus Sahne und Erdbeeren, zum Dessert. Auch Erdbeeren pur, die er „pfundweise“ verputzt haben soll. Dr. phil. Kristine von Soden zeichnet anhand von Briefen und Anekdoten ein schillerndes Porträt des Eigenbrötlers und Seglers in Ahrenshoop und weiteren Ostseebädern in den 1920er Jahren, bis zu seinem erzwungenen Abschied aus Deutschland 1932 als verfolgter Jude und Pazifist.







